Damit übernimmt ZF die geforderte Verantwortung für eine faire Zukunftsperspektive der Belegschaft und einer ganzen Region. Möglich war dies durch den Willen, ein zusätzliches Brückengeschäft am Standort in Niederzissen zu platzieren. Bis zum 31.12.2028 sind betriebsbedingte Beendigungskündigungen ausgeschlossen. Am Standort in Niederzissen werden die neuesten Anlagentechnologien zum Einsatz kommen. Besonderen Wert legte die Mitbestimmung darauf, auch den Auszubildenden eine Perspektive anbieten zu können.
Dies alles war nur möglich, weil über 90% der Beschäftigten sich in der IG Metall organisierten und damit ein starkes Zeichen für Mitbestimmung und Konfliktfähigkeit gesetzt haben. Dies verbunden mit der breiten Solidarität, in der Politik, von den Bürgermeistern, der Landrätin, den Mitbestimmungsgremien innerhalb der ZF und den Beratern, verdient unser aller Dank! Wir bedanken uns ebenfalls für eine faire Berichterstattung und das Interesse der Medien. Nicht zuletzt gilt unser Dank, dem verantwortlichen Management welches nach einem zähen Start, am Ende doch lösungsorientiert Verantwortung übernommen hat.
Abschließend konnten am 31. März 2026 die notwendigen Verträge Sozialplan, Interessenausgleich und Zukunftstarifvertrag unterzeichnet werden, nachdem die Mitglieder in ihrer Versammlung am 28.03.2026 dem Zukunftstarifvertrag einstimmig zugestimmt hatten. Jetzt gilt es sich nicht zurückzulehnen, sondern unmittelbar an den Verbesserungen der wirtschaftlichen Kennzahlen weiterzuarbeiten. „Wir wünschen uns allen, viel Erfolg am neuen Standort in Niederzissen, um die Arbeitsplätze auch dauerhaft im Kreis Ahrweiler zu erhalten.“, so Markus Eulenbach, Geschäftsführer der IG Metall Neuwied. Es hat sich wieder mal gezeigt, dass Solidarität immer die Chance hat zu gewinnen.