Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Heute 65 Warnstreik-Aktionen mit rund 13.900 Beteiligten in Mitte

Seit Ende der Friedenspflicht haben rund 21.100 Metallerinnen und Metaller zeitweise die Arbeit niedergelegt. An den heutigen Warnstreiks und Aktionen beteiligten sich rund 13.900 Beschäftigte aus 59 Betrieben in Hessen, in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen (Stand: 3.11.26).

Warnstreik bei Seeger Orbis in Königstein

3. November 2026 3. November 2026


In Hessen beteiligten sich rund 2.515 Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen, in Rheinland-Pfalz rund 5.520, im Saarland waren es rund 3.880 Beschäftigte und in Thüringen zogen rund 1.390 Beschäftigte vor die Werkstore.


Warnstreikaktion bei Daimler Truck in Wörth

„Die Metallerinnen und Metaller haben seit Ende der Friedenspflicht ein deutliches Signal ausgesendet: Arbeitsplatzabbau und Reallohnverluste sind mit ihnen nicht zu machen. Die Arbeitgeber sind am Zug. Die Beschäftigten erwarten Bewegung am Verhandlungstisch. Eine weitere Verzögerung durch die Arbeitgeber wird die Wut nur erhöhen und zu weiteren Warnstreiks führen,“ betonte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Mitte, vor 2.500 Beschäftigten vor dem Werkstor von Daimler Truck in Wörth.


Warnstreikaktion bei Daimler Truck in Wörth

Einer der größten Warnstreiks in Rheinland-Pfalz mit 2.500 Beschäftigten fand bei Daimler Truck in Wörth statt. In Hessen fand eine der größten Aktionen in Calden bei Airbus Helicopters Technik mit 425 Warnstreikenden statt. Im Saarland war eine der größten Aktionen in Saarbrücken bei ZF mit 3.500 Beschäftigten und in Thüringen fand die größte Aktion in Eisenach vor dem Werkstor von Benteler Automobiltechnik statt.

 

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