Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie Warnstreik-Aktionen mit 10.230 Beteiligten in Mitte

Rund 10.230 Beschäftigte folgten am Mittwoch (4.11.) den Warnstreikaufrufen der IG Metall Mitte. Insgesamt fanden bis zum frühen Nachmittag 91 betriebliche Aktionen in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen statt.

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4. November 2026 4. November 2026


„Die temporären Arbeitsniederlegungen sind eine unmissverständliche Warnung an die Arbeitgeber. Sollten sie in der dritten Verhandlung kein verhandelbares Angebot vorlegen, werden wir die Warnstreiks deutlich ausweiten. 24-Stunden-Warnstreiks sind dann nicht mehr ausgeschlossen,“ so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter und Verhandlungsführer der IG Metall Mitte.

In Hessen beteiligten sich rund 3.330 Beschäftigte an Warnstreiks und Aktionen. So legten beispielsweise Beschäftigte von Stellantis Germany, Opel in Rüsselsheim, Aumovio in Frankfurt, der Vacuumschmelze in Hanau, von Alstom in Nordhessen und Samson in Offenbach zeitweise die Arbeit nieder. In Thüringen zogen rund 750 Beschäftigte vor die Werkstore. Es beteiligten sich beispielweise Beschäftigte von Kaeser Kompressoren, von Bosch in Eisenach, von Hydrema in Weimar und Sumitomo in Roßleben an Warnstreiks.

In Rheinland-Pfalz nahmen rund 3.380 Beschäftigte an Warnstreiks teil. So folgten beispielweise Beschäftigte von John Deere, von Pall Filtersystems, von Bomag von Mann+Hummel oder Federal Mogul sowie der Andreas Stihl AG und Volvo Construction Equipment dem Warnstreikaufruf der IG Metall Mitte. Im Saarland legten rund 2.000 Beschäftigte die Arbeit nieder. Warnstreikaktionen fanden u.a. in Sulzbach und Dillingen statt. Es beteiligten sich beispielweise Beschäftigte von Hydac, Ford und Nemak. Des Weiteren folgten dem Warnstreikaufruf der IG Metall Mitte die Beschäftigten von Tadano, Wireco und John Deere sowie ZF.