Warnstreik AIOS Überherrn Starkes Signal der Beschäftigten: Erfolgreicher Warnstreik bei AIOS

Die Beschäftigten von AIOS haben am gestrigen Warnstreik und der Kundgebung vor dem Werkstor ein beeindruckendes Zeichen der Geschlossenheit und Entschlossenheit gesetzt.

2. Warnstreik AIOS

15. September 2026 15. September 2026


Die Beteiligung war sehr hoch und machte deutlich: Die Belegschaft steht zusammen und fordert von der Unternehmensleitung endlich Verantwortung und Verhandlungsbereitschaft.

Hintergrund der Aktion ist die anhaltende Weigerung der Geschäftsführung, mit der IG Metall in Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag einzutreten. Dies geschieht trotz der seit Monaten zunehmend angespannten wirtschaftlichen Situation des Unternehmens. Bereits im Juni hatte die Unternehmensleitung über mögliche Varianten eines Insolvenzverfahrens informiert. Zudem wurden erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung und der Sicherstellung laufender Entgeltzahlungen bekannt.

Vor diesem Hintergrund wächst die Verunsicherung innerhalb der Belegschaft. Umso wichtiger ist aus Sicht der Beschäftigten ein Sozialtarifvertrag, der im Falle weiterer wirtschaftlicher Einschnitte Schutz und Sicherheit bietet. Die bisherigen Bemühungen der IG Metall, Gespräche über entsprechende Regelungen aufzunehmen, blieben jedoch ohne Erfolg.

Mit ihrer starken Beteiligung am Warnstreik haben die Kolleginnen und Kollegen nun eine klare Botschaft gesendet: Sie erwarten Transparenz, Klarheit und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Die Beschäftigten sind nicht bereit, die bestehenden Unsicherheiten einfach hinzunehmen. Stattdessen fordern sie die Unternehmensleitung auf, ihrer Verantwortung gegenüber der Belegschaft gerecht zu werden und unverzüglich Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag aufzunehmen.

Die Kundgebung hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Belegschaft zusammensteht und bereit ist, für ihre Interessen einzutreten. Das starke Engagement der Beschäftigten macht deutlich: Die Forderung nach sozialer Absicherung, Transparenz und einem fairen Umgang mit den Sorgen der Menschen im Betrieb wird weiterhin mit Nachdruck verfolgt werden.

Gemeinsam sind wir stark. Der gestrige Warnstreik war ein deutliches Signal an die Geschäftsführung: Die Beschäftigten erwarten Antworten, Verhandlungen und konkrete Perspektiven für ihre Zukunft.