Bundesweit Aktionen in der Automobilindustrie „Zukunft statt Kahlschlag – Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke”

Angesichts der koordinierten Angriffe der Arbeitgeber auf Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen in der Automobilindustrie ruft die IG Metall zu einem bundesweiten Aktionstag auf.

Aktionstag bei Mercedes Benz, Daimler, in Sindelfingen gegen die Angriffe auf Beschäftigten in der Automobilindustrie.


Angesichts der koordinierten Angriffe der Arbeitgeber auf Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen in der Automobilindustrie ruft die IG Metall zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Unter dem Motto „Zukunft statt Kahlschlag – Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke” werden am Montag, 21. September, Zehntausende Beschäftigte von Autoherstellern und Zulieferern ein Protestzeichen setzen für die Zukunft der Automobilindustrie in Deutschland.

Forderungen an die Arbeitgeber:

  • Zukunftsprodukte für unsere Werke!
  • Investitionen in Standorte statt Geldregen für Aktionäre!
  • Finger weg von der 35-Stunden-Woche!
  • Sparen im Unternehmen? Ja, bitte: bei Management, Produktdschungel und Bürokratie!

Forderungen an die Politik:

  • Mehr Handelsschutz und Local Content! Wer hier verkauft, muss hier produzieren!
  • Stromkosten senken und Bürokratie abbauen!
  • Finanzhilfe für Zulieferer im Umbau!
  • Zukunft für Hybridantriebe & Zölle auf importierte Dumping-Autos!
  • Mehr Förderung für die Schlüsselindustrien der Zukunft!
  • Keine Abschaffung der Block-Altersteilzeit mitten im Umbau!

Über 280 Aktionen in rund 100 IG Metall-Geschäftsstellen:

  • Einen bundesweiten Überblick über die geplanten Aktionen findet sich hier auf unserer Aktionslandkarte.
  • Die Aktionslandkarte zeigt einen Arbeitsstand. Änderungen sind möglich, ggf. sind nicht alle aktuellen Änderungen auf der Karte bereits umgesetzt. Wichtig: Nicht alle der dort aufgeführten Aktionen sind öffentlich. Einige finden teilweise oder ausschließlich auf dem Werksgelände statt.
  • Nähere Infos zu den einzelnen Aktionen gibt es bei den IG Metall-Bezirksleitungen oder direkt bei den IG Metall-Geschäftsstellen vor Ort.