Kassel – Im Volkswagen Werk Kassel hat heute eine zusätzliche Betriebsversammlung zu den Zukunftsplänen des Konzernvorstands von VW sowie deren Auswirkungen auf die Komponente und den Standort Kassel stattgefunden.
Mehrere Hundert Beschäftigte des ZF-Standorts Koblenz haben am 20.August während der laufenden Verhandlungen zur Zukunft des Standorts ein deutliches Zeichen gesetzt.
Christoph Ellinghaus, langjähriger Bevollmächtigter der IG Metall Jena-Saalfeld und Gera, ist Anfang der Woche im Alter von 56 Jahren völlig unerwartet verstorben.
Solidarität bei Kelvion: Streikende aus dem Werk Wilchwitz besuchten heute ihre Kolleginnen und Kollegen in Sarstedt. Mit einer Aktion zum Schichtwechsel unterstützten die Beschäftigten des Schwesterwerks die Forderung nach einem Sozialtarifvertrag angesichts der geplanten Werksschließung.
Am 21. September wird die IG Metall ganztägig und bundesweit Aktionen und Proteste an den deutschen Automobilstandorten veranstalten.
Nach zähen Verhandlungen warten die KollegInnen auf das schriftliche Angebot des Arbeitgebers. Knackpunkt ist die Mindestbetriebsgröße, die die Tarifkommission als Mindestbeschäftigtenzahl festschreiben möchte. Nur so ist der Standort in Wittlich wirklich gesichert und kann zeigen, was er kann.
Herborn – Mehr als 650 Beschäftigte aus Industrie, Handwerk und Dienstleistung haben heute auf dem Herborner Marktplatz für den Erhalt von Arbeitsplätzen, starke Tarifverträge und eine zukunftsfähige Industriepolitik demonstriert.
Mit einer eindrucksvollen Kundgebung setzten die Beschäftigte von Daimler Truck und Mercedes-Benz GLC heute im Rahmen des bundesweiten Aktionstags ein deutliches Zeichen für den Erhalt von Arbeitsplätzen, gute Tarifverträge und eine sozial gerechte Transformation der Industrie.
Rund 800 Beschäftigte von Daimler Truck haben sich heute an einer Protestkundgebung vor dem Werkstor in Wörth beteiligt. Anlass war der bundesweite Aktionstag der IG Metall gegen Stellenabbau, Werksschließungen und den zunehmenden Druck auf die Beschäftigten in der Automobilindustrie.
Mit aktiven Mittagspausen, Betriebsversammlungen und Betriebsratssprechstunden haben rund 2.000 Beschäftigte in Westthüringen ihren Forderungen Nachdruck verliehen: Die Zukunft der Industrie darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.